Samstag, 17. April 2021

Elektrorohinstallation

Seit dem letzten Post ist ein wenig Zeit vergangen und wir haben einiges geschafft.

Zunächst einmal haben wir in der Woche vor Ostern die noch fehlenden Leerdosen ergänzt. In den Außenwänden hat Isowood alle Dosen bereits ab Werk installiert. An den Innenwänden hatten wir die Möglichkeit noch welche selber zu setzten um Kosten zu sparen. Das hat auch ganz gut geklappt. Es ist ein bisschen Fingerspitzengefühl notwendig, um die Leerrohre durch die Wand zu bekommen, aber es geht mit ein paar Tricks. Wir sind anderen Bauherren gerne behilflich..

Nachdem alle Dosen gesetzt waren, konnten wir mit Verlegen der Kabel beginnen. Wir haben uns entschieden alle Kabel durch Leerrohre zu ziehen, um diese zusätzlich zu schützen. Da wir ein KNX-System bekommen, laufen alle Kabel zum Verteilerschrank. Dazu gehören:

  • 3x1,5 für Beleuchtung
  • 5x1,5 für Steckdosen, Raffstores und Rollos
  • 5x2,5 für das Induktionskochfeld und die Heizung
  • 3x2,5 für Großverbraucher wie Ofen, Waschmaschine und Trockner
  • 2x2x0,8 für Fensterkontakte, Türklingel und Telefon
  • CAT 7 Duplex und Simplex für Internetanschlüsse und Außenkameras
  • KNX-Kabel wird von Gerät zu Gerät durchgeschliffen
  • Erdkabel in 5x6, 5x2,5, 5x1,5 für Garage, Carport und Terrasse 
Koaxialkabel benötigen wir nicht. Wir haben uns entschieden, keine Satellitenschüssel auf das Dach zu packen und haben im Wohngebiet auch kein Kabelfernsehen verfügbar. Wir werden Fernsehen übers Internet nutzen, auch wenn wir erst mal nur eine Kupferleitung mit 16 Mbit/s haben. Diese soll aber bis Ende 2022 auf Glasfaser umgestellt werden. Hoffen wir mal, das das klappt 🙈

Am Verteilerschrank ergibt sich ein ganz schöner Wust an Kabeln, die von oben durch einen Schacht aus dem Obergeschoss und von unten aus dem Erdgeschoss kommen. Für den Spitzboden gibt es bei uns einen separaten Schacht. Die Kabel führen wir über Kabel-Bügelschellen geordnet zur Einführung von oben. Der Verteiler selber wurde in KW 14 geliefert und montiert. Wir haben dann selber die KNX-Komponenten ergänzt und die Verteilerklemmen montiert.
 
Die Sanitärrohinstallation sollte eigentlich in KW 14 erfolgen, hat sich aber um eine Woche in KW 15 verschoben. Daher haben wir die Rohre erst mal lose liegen lassen, damit bei der Sanitärinstallation die Leitungen noch passend drüber oder drunter durchgeführt werden können.
 
Das bedeutet im letzten Schritt haben wir nochmal alle Leitung sauber durch die Räume geführt und mit Lochband fixiert. Insgesamt waren wir somit nach zwei Wochen mit allen Arbeiten für die Elektro-Rohinstallation fertig. In Unserem Haus liegen jetzt gut 2 km Kabel.
 

 

Der Außenputz ist da und das Gerüst weg

Diese Woche gab es eine interessante Entwicklung. Wir wussten schon, dass Mehrkosten auf uns zu kommen, da Ende der Woche das Gerüst vier Wochen steht und weitere Standzeit Mehrkosten verursacht, die vom Bauherrn getragen werden müssen. Da das Wetter aber nicht warm und trocken genug sein wollte, hatten wir nun die Wahl zwischen einer längeren Gerüststandzeit oder der Verwendung eines Additivs im Putz, so dass dieser auch bei kälteren Temperaturen aufgebracht werden kann.

Naja, eigentlich hatten wir keine Wahl, denn unser Bauleiter hat das einfach für uns entschieden. Am Dienstag stand der Subunternehmer von Isowood vor der Tür und erklärte uns, dass am nächsten Tag mit dem Außenputz gestartet wird. Am Tag zuvor hatte Herr Müller beim Sanitärgespräch noch erklärt, er würde jegliche Entscheidung zu Mehrkosten im Vorfeld mit uns abstimmen. In dem Fall war das also leider nicht der Fall. 

So oder so ging es also am Mittwoch los. Das Team schloss die Arbeiten am Donnerstag dann schon ab. Die Mehrkosten halten sich am Ende auch die Waage, also Additiv und Mehrkosten für Standzeit der Gerüstes. Bei uns waren es letztendlich ca. 200 €.

Am Samstagvormittag wurde dann auch das Gerüst direkt abgebaut, sodass wir unser Haus zum ersten Mal ohne Gerüst sehen konnten. Hübsch ist es geworden:) Wir sind stolz ohne Ende..Irgendwie klappt es doch immer alles ohne große Probleme...



 

Samstag, 3. April 2021

Dachdecken

Letzten Samstag hieß es dann rauf auf's Dach mit den Pfannen...

Nachdem die Wettervorhersage für morgens sehr durchwachsen war, haben wir den Start von 8 Uhr auf 9 Uhr verschoben. Trotzdem mussten wir mit einer Tasse Kaffee in der Hand noch einen dicken Regenschauer abwarten bevor es losgehen konnte. Zumindest hatten wir Glück und es blieb dann erst mal trocken bis mittags. Bis dahin lagen auf beiden Seiten alle Pfannen, bis auf die Einfassung der Dachflächenfenster, die Ortgänge sowie Firste.

 


Während des Graupelschauers legten wir eine Pause ein und wärmten uns mit einer Ofensuppe von innen. Nachmittags haben wir dann noch die Einfassung der Dachflächenfenster fertig gemacht sowie die Ortgänge.

Felix hatte letzte Woche schon den Schornstein gut vorbereitet und eine super Vorarbeit geleistet.  Das war etwas knifflig, da man erst ein Holzrahmen bauen muss, der selbstständig um den Schornstein klemmt, aber nicht angeschraubt werden darf. Er trägt sich quasi selbst. Auf diesen kommt dann eine Holzverkleidung und darauf noch die Dampfsperre. Am Montag haben er und ein Kollege dann den Schiefer angebracht. Außerdem haben Sie noch das Firstband aufgelegt und die Firstziegel angebracht. 

Am Dienstag ging es dann an die Regenrinnen und Traufbleche. Erst nach der Montage der Rinnen konnte die letzte Reihe der Dachziegel aufgelegt werden. Die Fallrohre können leider noch nicht angebracht werden, da der Feinputz noch nicht drauf ist. Außerdem sind seit Dienstag unsere Lüfterpfannen montiert. Hier gab es vorher noch eine kleine Unklarheit mit Isowood zu klären. Gemäß Zeichnungsfreigabe sind zwei Lüfterpfannen für die Strangentlüftung vorgesehen und eine für die Dachboden-Belüftung, wir sollten aber nur zwei kaufen. Es hat sich jetzt herausgestellt, dass nur eine Lüfterpfanne für die Strangentlüftung und eine für die Spitzboden-Belüftung benötigt wird. Die dritte Aussparung in der Dachdämmung ist für den Durchgang für unsere Wetterstation gedacht, die wir über eine Antennenfahne realisieren.

Montag, 29. März 2021

Stelltermin

Rund 13 Monate ist es her, dass wir bei Isowood den Vertrag unterschrieben haben. Diese Woche war es endlich so weit, dass unser Haus gestellt wurde und dann ging es auch rasend schnell.

Aber langsam und von vorne...

Am Montag wurde das Gerüst aufgebaut und unser Montageleiter Herr Marx war vor Ort, um alle weiteren Vorbereitungen zu treffen, damit wir Dienstag pünktlich starten können.

Am Dienstag wollten wir zeitig (um kurz nach sechs) am Grundstück sein, um von Anfang an dabei zu sein. Leider sollte es nicht so kommen wie geplant, da jemand Felix ein präpariertes Metallteil vor den Reifen gelegt hat, sodass dieser nach ein paar Metern einen Platten hatte. Wir haben dann gezwungener Maßen zwei der Sommerreifen geholt und an der nächsten Tankstelle die beiden Vorderreifen gewechselt. Am Grundstück dann später auch die anderen beiden Reifen. Abends haben wir noch Anzeige bei der Polizei erstattet, wobei wir nicht davon ausgehen, dass das etwas bringt...

Nach diesem echt ätzenden Start in den Tag waren wir also gegen 7 Uhr am Grundstück. Zu diesem Zeitpunkt stand bereits der Kran und es sollte auch nicht mehr lange dauern, bis das erste Teil am Kran hängt. Leider mussten zuvor noch ein paar Nachbarn gebeten werden Ihre Autos umzuparken. Die frühzeiteigen Informationen und die Schilder haben leider nicht verhindert, dass Autos in dem gesperrten Bereich der Straße standen.

Und dann kam der erste Sattelschlepper und damit die große Überraschung: Der Sattelschlepper konnte bis zum Grundstück fahren. Die Sorgen und Planungen von Isowood waren also völlig unbegründet, die Teile mussten nicht umgeladen werden und die extra bestellte Spedition mit Trecker konnte wieder nach Hause geschickt werden.

Auf dem ersten Schlepper war das komplette Erdgeschoss inklusive Innenwänden. Um gerade mal 10 Uhr standen alle Teile auf der Bodenplatte.

Nach einer kurzen Kaffeepause wurden die Deckenelemente des Erdgeschosses vom zweiten Sattelschlepper geladen. Diese lagen dann auch bereits um 13 Uhr. Und dann konnten wir zum zweiten Mal die neuen Räume von unserem Haus erkunden und staunten über die wunderschöne Holzbalkendecke. Das war auf jeden Fall eine super Entscheidung!

Es gab noch eine kurze Mittagspause (wir hatten zu Essen und natürlich Kaffee im Überfluss für das 5-köpfige Montageteam + Kranfahrer organisiert) und dann ging es schon mit Sattelschlepper Nummer drei weiter: die Außen- und Innenwände des Obergeschosses sowie des Spitzbodens wurden aufgestellt.

Unser Montageleiter verriet uns, dass nur noch ein Sattelschlepper fehlte. Die Dachelemente sollten dann am nächsten Tag montiert werden. So konnte am ersten Tag gegen 16 Uhr Feierabend gemacht werden.

Am Mittwoch waren wir dann pünktlich um halb sieben wieder vor Ort. Felix und ich hatten uns extra beide Tage frei genommen. Um 7 Uhr hing schon wieder das erste Teil am Kran und um 10 Uhr waren alle Dachelemente auf dem Haus...einfach Wahnsinn.

Es folgten dann noch die Dachflächenfenster und als letztes Element wurde der Schornstein in zwei Einzelteilen in das Haus gehoben. Mittags war unser Häuschen quasi "dicht". Am Nachmittag startete das Monateteam mit weiteren Arbeiten, wie der Montage der Rollos der Dachflächenfenster und der Montage der Dämmelemente um die Deckenelemente über dem Erdgeschoss.

Das Montageteam ist insgesamt ca. eine Woche vor Ort, sprich bis nächsten Dienstag oder Mittwoch. In dieser Zeit wird dann noch die luftdichte Ebene hergestellt, die Wände werden abgedichtet und verankert und fehlende Gipskartonplatten werden ergänzt.

Am Donnerstag war unser Bauleiter Herr Müller vor Ort um eine "Rohbauabnahme" zu machen. Dabei werden die Wände, Türöffnungen, Fenster und Steckdosen kontrolliert. Zu diesem Termin kam auch unser Bezirksschornsteinfeger, um den Schornstein abzunehmen – alles in Ordnung 👌 Außerdem haben wir unseren Ansprechpartner vom Elektrobetrieb eingeladen, sich einen Eindruck vor Ort zu verschaffen und mit uns noch ein paar Punkte durchzusprechen.

Negativ war an diesem Tag, dass unser Bauleiter Herr Müller uns erklären wollte, dass uns die Kosten der beauftragten Spedition für An- und Abfahrt weiterberechnet werden sollen. Das sehen wir nicht wirklich ein. Die Sattelschlepper konnten problemlos bis ans Grundstück fahren und wir sehen es als Planungsfehler von Isowood, dass dies nicht vorher erkannt wurde und die zusätzliche Spedition "umsonst" vor Ort war.. 

Außerdem ist noch ein weiterer Kostenpunkt mit Isowood offen. Das Bohrunternehmen musste zur Erstellung des Anschlusses in den HWR einen etwas größeren Bagger einsetzten (2,5 t statt 1,5 t). Dies war auf Basis der Lage des Bohrpunktes zur Bodenplatte und wegen des felsigen Bodens notwendig. Für einen Tag sollen nun Mehrkosten in Höhe von 750 € an uns weiterberechnet werden. Bei den Kosten geht es schließlich nur um die Mehrkosten für einen Tag...

Aber diese beiden Punkte können unsere gute Laune für diese Woche nicht trüben. Wir sind begeistert und stolz! 

Lediglich haben wir leichte Sorgen wegen der Wettervorhersage für Samstag, da sollen die Pfannen aufs Dach und es soll Graupel- und Schneeschauer geben sowie windig sein...

Samstag, 13. März 2021

Warten auf den großen Tag

Unsere Bodenplatte wurde am Mittwoch aus Ihrer Schalung befreit. Bei der Gelegenheit war auch unser Bauleiter Herr Müller vor Ort um die Platte einzumessen. Er konnte direkt eine positive Rückmeldung geben, die Platte entspricht den geforderten Maßen!

 


Gleichzeitig rückte das Team von KGC an, um die Soleleitungen von der Bohrstelle bis zum Haus zu verlegen. Freundlicherweise haben die Mitarbeiter von KGC den Graben offen gelassen, sodass wir ein HT-Rohr als Leerrohr für die Stromversorgung der Garage noch mit in den Graben legen können. Diesen mussten wir dann natürlich im Nachgang selber wieder verschließen.

Ich habe direkt noch ein paar Fragen mit unserem Bauleiter geklärt, aber ich denke wir sind gut vorbereitet. In der nächsten Woche soll das Gerüst kommen, das heißt wir müssen noch ein paar Erdhaufen beseitigen, damit die Stellfläche um die Bodenplatte wieder frei ist und dann müssen wir einfach erst mal weiter abwarten...