Samstag, 4. Juli 2020

Innenfensterbänke - nun doch in Eigenleistung

Nachdem wir die Nachtragsliste erhalten haben, ist uns aufgefallen wie teuer die Innenfensterbänke bei Isowood eigentlich sind. Für zwei zusätzliche Meter sind 450 € fällig, das war uns vorher gar nicht so bewusst, der Meterpreis galt aber bereits genauso für alle bisherigen Fensterbänke. Von der Berechnung her ist also alles korrekt. Der Preis hat uns jedoch veranlasst dieses Thema nochmal zu überdenken.

Also ist die Entscheidung gefallen, die Innenfensterbänke doch in Eigenleistung zu machen. Dadurch gibt es direkt auch noch eine Anpassung in der Auführung: statt Multplex Birke mit einer Weißen Oberfläche wird es nun voraussichtlich Eiche massiv geölt.

Hier mal die Materialien im Vergleich:



Felix hat direkt mal am Sägewerk ein paar ältere Stämme in Bohlen verwandelt. Die sehen jetzt schon schick aus, müssen aber noch gehobelt, auf Maß geschnitten werden und trocknen. Um Risse zu verhindern am besten im Schatten ohne direkte Sonne und mit viel Wind.


Nichts destotrotz stellen sich uns nun natürlich ein paar weitere Fragen:
  • wie tief sollen die Fensterbänke werden?
  • wie breit sollen sie werden (Überstand über das Fenster hinaus)?
  • sollen die Fensterbänke in den Bädern ebenfalls aus Holz sein oder gefliest werden?
  • was haben wir bei der Montage zu beachten?
  • und noch vieles mehr :)

Infoschild für die Nachbarn :)

Da auf unserem Grundstück seit Februar ja doch immer mal wieder was los ist, haben wir uns entschlossen, Infoschilder für unsere Nachbarn aufzuhängen. Im Prinzip sind die Schilder nur ein Hinweis auf unseren Blog, damit sich so alle Interessierten informieren können.

Die Schilder sehen wie folgt aus und werden demnächst an unserer L-Stein-Mauer angebracht:

Unser heißer Freund - die erfolgreiche Suche nach einem Kaminofen

Wer sich unsere Grundrisse aufmerksam angeschaut hat, stellt fest, dass wir einen Kaminofen eingeplant haben. Für die zweite Bemusterung benötigt Isowood eine Information, welcher Kaminofen es letztendlich wird, damit der Schornstein und die Zuluft passend ausgeführt werden.

Auf unserer Suche nach dem richtigen Ofen haben wir mit der Suche nach gebrauchten Kaminöfen in Kleinanzeigen gestartet. Dabei ist uns aber klar geworden, dass wir erst mal eine Beratung brauchen, um herauszufinden, was wir überhaupt brauchen und möchten.

Also haben wir in den letzten Tagen drei verschiedene Kaminofenstudios besucht. Die technischen Vorgaben waren dabei wie folgt:
  • Nennwärmeleistung so klein wie möglich (max. 5 kW)
  • nach Rücksprache mit unserem Bezirksschornsteinfeger muss eine externe Verbrennungsluftzufuhr angeschlossen werden (da das Haus sehr "dicht" ist)
Geschmacklich konnten wir uns sehr gut einen schlichten Ofen vorstellen, eventuell einen gusseisernen, da Felix hier gute Erfahrungen aus seiner Kindheit zu hat. Seine Eltern haben schon lange einen Ofen von Morsoe. Hierzu hatten wir uns schon einen kleinen rausgesucht, der für uns eventuell in Frage kommen würde.

Vor Ort war es dann gut, die Öfen in echt zu sehen. Dadurch haben wir schnell festgestellt, dass der bisher geplante Ofen doch sehr klein (40x40x70 cm) ist und sich in unserem Koch-Ess-Wohnbereich verloren hätte. Die Beratung in den verschiedenen Geschäften hat noch einige weitere Informationen zu Tage gefördert. So ist die Nennwärmeleistung nicht unbedingt ausschlaggebend dafür, ob der Ofen zu unserem Haus passt. Viel mehr ist der Leistungsbereich wichtig. Startet dieser möglichst niedrig, so kann der Ofen mit geringer Wärmeleistung betrieben werden (z. B. 2,5 bis 7 kW, bei einer Nennleistung von 5,5 kW). Außerdem kann eine Frischluftzufuhr dazu führen, dass die Kamine rosten. Alle Kamine haben mittlerweile selbst schließende Türen und in Deutschland sind 50 cm Bodenschutz (Glas- oder Metallplatte alternativ Fliesen) Pflicht.

Nach einer guten Beratung in Lüdenscheid und einer furchtbaren in Sundern sind wir in Ulla's Kaminofenstübchen in Finnentrop gelandet. Die Beratung war sehr gut, Frau Bach ist auf unsere Wünsche und Vorstellungen eingegangen und hat uns einige Tipps gegeben. Der Tag endete für uns mit einem Spontankauf, da der Ofen, welcher sich bis dahin als unser neuer Favorit herausgestellt hatte, im Laden als Ausstellungsstück stand. Zusätzlich findet gerade ein Abverkauf wegen Renovierung statt, sodass wir einen zusätzlichen Rabatt bekommen haben.


Wir werden den Ofen in der nächsten Woche abholen und dann bei meinen Eltern einquartieren, bis er in unser neues Haus einziehen darf :)

Am Montag müssen wir direkt nochmal mit Isowood Kontakt aufnehmen: dadurch, dass der Ofen und damit auch die vorgeschriebenen Abstände zur Wand nun feststehen, muss der Schornstein nochmal etwas verschoben werden. Da die Bauantragsunterlagen noch nicht fertig sind, sollte das aber kein großes Problem darstellen.

Dienstag, 30. Juni 2020

Vorbereitung Bauantrag

Seit unserem letzten Post vom 06. Juni ist nun schon wieder einige Zeit vergangen. Wir sind noch nicht ganz so weit wie gehofft...aber es geht immer weiter, also hier ein neues Update.

Im letzten Post bereits hatten wir bereits geschrieben, dass sich das Bauzeichenbüro Willerscheid kurz nach dem Bemusterungstermin am 03.06.20 bei uns am 05.06.20 gemeldet hat. Frau Willerscheid erstellt für die Fa. Isowoodhaus, holz&raum in Rönkhausen die Bauvorlagen für den Bauantrag.


Wir haben uns sehr gefreut, dass das so schnell ging und uns direkt daran gemacht, die in der Mail benannten Themen zu bearbeiten. Diese umfassen die folgenden Punkte, welche für den Bauantrag benötigt werden:
  • topographische Aufnahme vom Vermesser  -> liegen bereits vor
  • Bestandsunterlagen der Versorger (Wasser, Strom, Multimedia, Gas) -> haben wir direkt bei den Versorgern angefordert, wenige Tage später erhalten und weitergegeben
  • Bodengutachten -> soll nach telefonischer Rücksprache mit Isowood im April sowie nach Abstimmung bei der Bemusterung von Isowood beauftragt werden
  • Möbel-Liste
  • Bauherren für den Bauantrag
  • Küchenplan
  • Garagenplan

Frau Willerscheid hatte so innerhalb der folgenden Woche von uns alle benötigten Unterlagen vorliegen bis auf das Bodengutachten, welches von Isowood beauftragt werden sollte. Leider kann Frau Willerscheid erst mit der Erstellung der Unterlagen beginnen, wenn auch dieses vorliegt. Also haben wir bei Isowood nochmal nachgefragt, ob es denn bereits beauftragt ist oder ob es schon einen Termin dafür gibt. Siehe da, Isowood hat das Bodengutachten drei Wochen nach Bemusterung noch nicht in Auftrag gegeben, obwohl wir im April bereits telefonisch abgestimmt hatten, dass das Gutachten von Isowood beauftragt wird und das Thema Anfang Juni bei der Bemusterung ebenfalls besprochen wurde. Nach ein wenig hin und her telefonieren hat Isowood schließlich mit dem aktuellen Stand der Planung das Bodengutachten beauftragt und Frau Willerscheid die Freigabe erteilt, ohne das Gutachten mit der Erstellung der Bauantragsunterlagen zu beginnen.


Wahrscheinlich wird beides aber noch ca. 2-3 Wochen Zeit in Anspruch nehmen, sodass wir den Bauantrag erst im Juli stellen können. Schade, wir hatten gehofft, diesen Punkt noch im Juni abzuschließen :)


Unser Fazit soweit: Alle Beteiligten haben viel zu tun und die Schritte dauern länger als gedacht und in anderen Isowood Bauherren-Blogs gelesen. Die Abstimmung und die Prozesse sind leider nicht ganz klar, laut Isowood wurde der Ablauf vor kurzem leicht angepasst und dadurch hakt es noch an der ein oder anderen Stelle.


Positiv anzumerken ist auf jeden Fall, dass Frau Willerscheid sehr freundlich, hilfsbereit und gut strukturiert ist. Sie konnte uns bisher in allen Punkten sehr gut weiterhelfen, und wir fühlen uns gut aufgehoben, an dieser Stelle in großes Lob!


Drücken wir die Daumen, dass es zügig weiter geht!

Samstag, 6. Juni 2020

1. Bemusterung

Am Mittwoch (03.06.) hatten wir unsere erste Bemusterung in Rönkhausen (ja richtig gelesen, trotz Corona konnten wir diese glücklicherweise vor Ort durchführen). Ich muss zugeben, dass ich ein bisschen aufgeregt war, schließlich sollten wir schon viele wichtige Punkte entscheiden, auf die wir uns aber auch gut vorbereitet hatten. Zeitlich passt der Termin gerade noch so in den Isowood Zeitplan, nach dem die 1. Bemusterung maximal 3 Monate nach Vertragsunterschrift stattfindet. Da wir Ende Februar unterschrieben haben, hätte es eigentlich bis Ende Mai erledigt sein müssen. Wir hatten aber selber Urlaub für Ende Mai geplant, sodass wir bei der Vertragsunterschrift Anfang Juni für die Bemusterung abgestimmt hatten. Der Urlaub ist zwar durch Corona bedingt ausgefallen, der Termin konnte jedoch leider nicht mehr vorgezogen werden, also blieb es beim 03. Juni.

Herr Mester empfing uns freundlich und erklärte, dass wir keinen Mundschutz beim Gespräch bräuchten, stattdessen gab es einen Spuckschutz quer über den Tisch.
 



Er erläuterte uns zunächst das Vorgehen: er würde mit uns das letzte Angebot von der Vertragsunterschrift durchgehen und alle Punkte, zu denen Entscheidungen anstehen, mit uns durchsprechen. Das Protokoll und die Pläne mit den eingezeichneten Änderungen würden wir im Anschluss erhalten. Außerdem wird eine Nachtragsliste erstellt, aus der hervorgeht, welche Änderung welche Mehrkosten oder Kostenreduzierungen hervorrufen. Das Protokoll und die Nachtragsliste müssen von uns freigegeben werden. Im Protokoll werden die Punkte, die schon fix entschieden sind in Grün markiert, Rot sind alle Punkte, bei denen wir noch eine Entscheidung nach der Bemusterung treffen müssen, aber z. B. noch die Aufstellung zu den Mehrkosten für diese Entscheidung abwarten.

Also ging es los. Einen Punkt nach dem anderen gingen wir durch und waren nach insgesamt 4 1/2 Stunden fertig. Wie schon im Schreiben vorher angekündigt, haben wir die folgenden Punkte besprochen:
- Außenputz
- Dachpfannen (machen wir in Eigenleistung und hatten wir im Vorfeld schon ausgesucht)
- Dachüberstand
- Farbe der Fensterrahmen innen und außen sowie Ausführung der Terrassentür
- Größe, Positionierung und Öffnungsrichtung der Fenster
- Haustürmodell und Farbe
- Lage der Heizkreisverteiler je Etage
- Lage der Außenzapfstelle
- Vorwände und Aussparungen für die Sanitärinstallation
- Ausführung der Innenfensterbänke
- Treppe (Material, Oberfläche, Geländer und Deckenrandverkleidung)
- Innentüren (Farbe, Drückgarnitur, Größe, Positionierung und Öffnungsrichtung)
- Schornstein (Lage Rauchrohranschluss und Revisionsklappen)
- Beschattung: Farbe und Ausführung der Raffstores und Rollläden

Wir haben also direkt auch ein paar Themen abgehakt, die eigentlich erst bei der zweiten Bemusterung fällig gewesen wären...was wir haben, haben wir.

Letztendlich sind so ein paar Punkte zusammengekommen, bei denen Mehrkosten entstehen werden: Dachüberstand mit Pfetten (reine Holzverschalung ohne Pfetten ist im Standard enthalten), zwei Fensterbänke zusätzlich, niedrige Schwelle der Terrassentür und Ausführung ohne Mittelpfosten, Fensterkontakte für jeden Fensterflügel (à 75 €), Ausführung der Haustür innen weiß und mit längerem Griff, eine Innentür mit Scheibe, Rollläden farbgleich zu den Raffstores in Anthrazit.

Im Gegenzug gibt es ein paar wenige Punkte, wo wir günstiger werden: die Küchenfenster werden etwas kleiner (damit sie erst 15 cm oberhalb der Arbeitsplatte beginnen), das Stahlausgussbecken und die Armatur für den HWR entfällt (da wir hier selber eine Arbeitsplatte mit Spülbecken installieren werden).

Jetzt sind wir gespannt auf die Nachtragsliste mit den Kosten sowie zwei Visualisierungen zur Treppe und zur Haustür, denn ein paar Punkte sind bei uns noch rot zur Entscheidung: der Dachüberstand mit den Pfetten, die Haustür (wir möchten gerne wissen, wie das Haus mit einer roten Tür aussieht), die Treppe (da möchte wir eine Variante sehen, bei der nur die Wandwange weiß und der Rest Buche Rotkern ist).

Bisher ist die Planung für die Optik außen wie folgt: Putz weiß 2 mm Körnung, Dachpfannen altschwarz, Fenster, Fensterbänke, Beschattung, Dachüberstand mit Pfetten sowie die Haustür und die Sockelleiste anthrazit. Im Katalog von Isowood gibt es ein sehr ähnliches Haus, das dem sehr nahe kommt von der Farbkombination her:


Natürlich haben wir auch ein paar Hausaufgaben mit nach Hause bekommen. Es gibt ein paar Details, die wir mit dem Bezirksschornsteinfeger klären müssen, wir müssen uns eine neue Lösung für die Beleuchtung der Treppe überlegen, da die seitlichen Spots an der Außenwand nicht angebracht werden können (hier geht nur Aufputz wegen der Dämmung) und wir müssen über die Größe des Spiegels im Bad im OG entscheiden, da dieser direkt in die Vorwand eingelassen wird. Zu den letzten beiden Punkten hier zwei Fotos, wie wir uns das vorstellen/vorgestellt haben.


Und jetzt geht es wie folgt weiter: Frau Willerscheid wird sich bei uns melden (hat sie am Freitag direkt getan), um alle notwendigen Unterlagen für den Bauantrag abzustimmen. Dazu gehören dann die Unterlagen des Vermessers, des Bodengutachtens, der Versorger sowie falls bereits vorhanden Pläne zu Küche, Carport und/oder Garage. Wir sind gespannt, wann der Bauantrag fertig ist zum Einreichen :)

Der zweite Bemusterungstermin wird in ca. 3 Monaten stattfinden.