Donnerstag, 12. November 2020

Nachtagsliste der zweiten Bemusterung

Sage und schreibe 8 Wochen hat es gedauert, nun war es am 04.11.endlich so weit: Herr Mester hat uns die Nachtragsliste zur zweiten Bemusterung geschickt, mit dabei eine Aufstellung zu unserer Fliesenauswahl und eine Aufstellung zur Sanitäreinrichtung.

So weit so gut! Wir haben die Unterlagen natürlich direkt unter die Lupe genommen und sind bereits beim ersten Blick fast vom Stuhl gekippt. Bei der Fliesenauswahl steht eine Summe von über 15.000 € Mehrkosten. Wie kann das sein? Wir sind doch mit Boden- und Wandfliesen im Preisbudget geblieben. Klar die Bordüre und das Mosaik kosten mehr, aber doch wohl nicht so viel. Beim zweiten Blick stellt man fest, dass die aufgeführten Fliesen nicht zu unserer Auswahl passen, also mal bei Herrn Mester angerufen. Dieser klärt den Punkt direkt mit Herrn Steiner. Ich habe ihn dann direkt auch noch gebeten die Mehrkosten für die Badmöbel weiter zu differenzieren (Was kosten die Unterschränke und was die Waschbecken, warum gibt es Mehrkosten für die Badewanne, die hatten wir im Standard belassen...). 

Die Antwort kam recht zügig, bei den Fliesen habe sich der Fehlerteufel eingeschlichen (wo der Fehler genau passiert ist, hat er uns nicht verraten), die neue Aufstellung sieht schon viel besser aus. Jetzt sind wir aber noch etwas verwundert, weil uns die m²-Angabe zu den Wandfliesen sehr hoch erscheint. Im Gespräch mit Herrn Steiner hieß es, dass wir nahe an den im Angebot enthaltenen Flächen liegen. Laut Berechnung haben wir nun aber deutlich mehr als im Angebot enthalten (bei 105 € Mehrkosten für die Verlegung pro m² ergeben sich da schnell hohe Summen). Und auch in diesem Fall zeigt sich, dass sich das Nachfragen lohnt. Isowood rechnet mit 15 % Aufschlag für Verschnitt. Bei Herrn Steiner sind es hingegen über 20 %. Es ist sicher nachvollziehbar, dass das Programm von Herrn Steiner den genaueren Wert ermittelt, jedoch wäre es dann auch schön, wenn Isowood mit diesen Zuschlägen kalkuliert. Wir konnten uns mit Isowood schließlich so einigen, dass für den Mehraufwand beim Verlegen die Nettoflächen ohne Verschnitt herangezogen werden. So kommen dafür nun 3,54 m² zum Tragen statt vorher 5,8 m². Immerhin etwas.

Auch bei den Badmöbeln hatte sich ein Fehler bei der Wanne eingeschlichen. Die Mehrkosten von über 300 € sind wieder raus und die Liste ist erweitert mit Einzelkosten. Wir haben natürlich im Vorfeld online recherchiert, ob Preise zu den Sanibel-Artikeln verfügbar sind, um schon mal abzuschätzen, wie viel wir drauf zahlen müssen für unsere gewünschten Anpassungen. Isowood liegt nun deutlich über den vorher recherchierten Mehrkosten. Herr Mester argumentiert mit der Marge, die bei Tigges & Zepke und bei Isowood einkalkuliert werden muss. Damit geben wir uns aber nicht so schnell zufrieden. Schließlich sind die Mehrkosten 40 % höher als unsere recherchierten Vergleichspreise. Herr Mester hat für uns dann nochmal mit Tigges und Zepke gesprochen und konnte eine kleine Reduzierung raushandeln. Nicht das, was wir uns vorgestellt haben, aber immerhin etwas. Was uns wiederum ärgert ist die Argumentation dazu: ...konnte ich noch einen kleinen Rabatt bei den Waschtischen erwirken, da aber bereits die WC´s preisneutral (obwohl eigentlich nicht Standard 😉)  verhandelt wurden, sind wir nun an der Schmerzgrenze angekommen...
Es ist richtig, dass die WCs preisneutral sind, aber das war keine Nachverhandlung im eigentlichen Sinne. Schließlich standen die WCs von vornherein so im Isowood-Angebot drin, aber das Thema hatten wir ja schon mal. Wir lassen es uns aber nicht nehmen, Herrn Mester nochmal darauf hinzuweisen. 

Bleiben zuletzt noch die Badmöbel... 2.000 € für zwei Waschtischunterschränke. Wir werden die jetzt wohl noch bei einem Schreiner anfragen oder anderweitig in Onlineshops recherchieren. Vielleicht sind ja nicht zwingend die original Sanibel-Schränke notwendig und es passen auch andere. Falls wir keine Alternative online finden und der Schreiner teurer ist, können wir sie immernoch selber online kaufen. Also kommen die jetzt auch aus der Nachtragsliste raus.

Die Betätigungsplatte aus Schiefer ist übrigens mit Mehrkosten von knapp 1.400 € für die beiden WCs angegeben (inkl. TECE Spülkasten-Universalmodul). Auch hier hat sich die Nachfrage gelohnt. Es wurde vergessen den Standard Spülkasten gegenzurechnen. Außerdem konnten wir uns so einigen, dass wir die Betätigungsplatte und die Schiefer-Blende selber besorgen und für die Montage beistellen. Am Ende konnten wir somit die Kosten um fast zwei Drittel senken...und haben uns tatsächlich dafür entschieden die Schiefer Betätigungsplatten zu nehmen. Auch wenn das natürlich immer noch teuer ist, wenn man bedenkt, dass es nur zwei Betätigungsplatten für die Spülung der WCs sind 🙈 

Nach eineinhalb Wochen mit fast täglichen Telfonaten mit Herrn Mester konten wir nun also die Nachtragsliste freigeben 🎉

Dienstag, 10. November 2020

BG Bau

Wir hatten letzte Woche Post von der Berufsgenossenschaft Bau. Eigentlich wussten wir ja schon, dass das noch kommt, haben es aber erfolgreich verdrängt. 😃 Schließlich war schon ein Merkzettel bei der Baugenehmigung der Stadt dabei...

Die BG Bau möchte also nun von uns, dass wir den beiliegenden Fragebogen ausfüllen. Dabei geht es darum, was, wann und wo gebaut und wie welches Gewerk ausgeführt wird. Vieles läuft natürlich über Isowood und ist daher für die BG uninteressant. Ihr geht es eher um die Tätigkeiten, bei denen Helfer mit dabei sind, wie zum Beispiel die Bereiche Dachdecken, Bodenbeläge, Malerarbeiten etc. Denn damit auf der Baustelle alle Helfer über die BG versichert sind, muss der Bauherr pro geleistete Helferstunde einen Beitrag an die BG zahlen. Dafür soll man ein Bautagebuch führen, um nachweisen zu können, wer wann und wie lange geholfen hat.

Wir haben uns mit Herrn Bölker (unser Helfer bei allen Fragen) kurzgeschlossen, um abzuklären, wo wir überall Isowood eintragen können und was mit Gewerken ist, die eigentlich bei uns gar nicht notwendig sind (z. B. Maurerarbeiten).

Herr Bölker konnte uns wie gewohnt alle Fragen beantworten, wir hoffen, einen Bauleiter zugeordnet zu bekommen, der es mit Herrn Bölker aufnehmen kann 😉

Apropos, der Bauleiter wird ja voraussichtlich auch noch diesen Monat festgelegt und dann können wir hoffentlich kurzfristig einen Termin für das grüne-Wiese-Gespräch abstimmen!

P.S.: Auch mal eine schöne Info am Rande – wir wurden von Isowood zum Weihnachtsbaumfällen eingeladen. Ich denke, die Einladung werden wir annehmen!

Sonntag, 8. November 2020

Zeichnungsprüfung 2. Runde

In der letzten Woche haben wir dann auch die Zeichnungen der zweiten Runde geprüft und nach ein paar kleinen Änderungen freigegeben.

Dieses Mal ging es insbesondere um die Elektroinstallation und notwendige Aussparungen, hier mal ein Beispiel, wie so ein Plan dann aussieht:


Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass es sehr wichtig ist, die Pläne mit Sorgfalt zu prüfen. In unserem Fall wurden zum Beispiel in einem Raum Netzwerk- und Antennendose vertauscht, in einem anderen Raum fehlte eine Steckdose. An den Außenfassaden fehlte ein Kabelauslass für ein Beleuchtungselement, ein weiterer war extrem ungünstig unter einem anderen Textfeld eingezeichnet. 

Man sollte zwar meinen, dass die Mitarbeiter von Holz und Raum Experten sind und das ihr tagtäglicher Job ist, nichts destotrotz passieren Fehler, bei uns bisher bei jedem Dokument zur Freigabe...daher immer gründlich prüfen!

Wir haben den Plan auch an unseren Ansprechpartner beim Elektrofachbetrieb zur Prüfung gegeben und den guten Tipp bekommen direkt beim Verteilerschrank einen Steigschacht/Durchbruch in der Decke zum Dachgeschoss zu planen.

Alles in allem haben wir so eine gute Woche benötigt, um diesen Punkt abzuschließen. Herr Bölker stand uns immer Frage und Antwort und hat Korrekturen und Änderungswünsche zügig umgesetzt/umsetzten lassen.

In der letzten Bestätigungsmail liest man dann "Wir geben Ihr ISOWOODHAUS nun in Produktion, Änderungen sind ab sofort nicht mehr möglich." Ein komisches Gefühl, das hört sich so endgültig an...hoffentlich haben wir nichts übersehen. 😕

Offen bleibt weiter das Thema "Stütze im Flur des Erdgeschosses". Laut Aussage von Herrn Bölker sollte die Statik bis Ende des Monats fertig sein und damit dann auch die Ausführung feststehen.

Sonntag, 25. Oktober 2020

Zeichnungsprüfung 1. Runde

Schneller als erwartet erhielten wir von Herrn Bölker die erste Freigaberunde der Zeichnungen am 16. Oktober. Er hat uns dazu im Vorfeld nochmal angerufen und darum gebeten, die Zeichnungen sehr genau zu prüfen, es liegen ja mittlerweile viele Zeichnungsstände und zusätzliche Informationen vor und da könne es auch sein, dass mal nicht die aktuellsten Informationen in der Zeichnung landen. Er hat uns die Daten am Freitag geschickt und gefragt, ob es möglich wäre, das Feedback am Montag zu erhalten. Wenn alles in Ordnung ist müssen die Zeichnungen von uns gezeichnet werden und sind damit für die Produktion freigegeben.

Man bekommt insgesamt je ein PDF für jedes Geschoss (bei uns EG, OG und DG) sowie eins für den Schnitt und eins für die Außenansichten. Hier mal ein Bild, wie sowas dann aussieht: 



Gesagt getan: Wir haben jedoch sehr schnell festgestellt, dass wir die Zeichnungen nicht direkt freigeben können, uns sind einige Punkte aufgefallen, die geklärt/geändert werden müssen. Hier mal ein paar Beispiele:

  • Es ist eine Stütze in der Diele eingezeichnet, die bis dato noch nie geplant war oder thematisiert wurde 
  • Die Haustür ist ohne Edelstahlrahmen angegeben, wir möchten gerne die Tür mit Edelstahlrahmen...die Information ist aus der zweiten Bemusterung mit Herrn Mester anscheinend noch nicht bei Herrn Bölker angekommen 
  • Die Holzabdeckung der Galerie ist als bauseits aufgeführt, unser letzter Stand ist, dass diese von Isowood ausgeführt wird, steht bei uns entsprechend im Angebot 
  • Die Drempeltür steht ebenfalls als bauseits im Plan. Hier ist ebenfalls unser letzter Stand, dass diese von Isowood erstellt wird, zumindest klang es so als Frau Schreiter mit uns diese Lösung besprochen hat. 
  • Bei der Dachpfanne handelt es sich um die Jacobi J11V, in der Zeichnung ist die F11V genannt... die existiert von Jacobi aber überhaupt nicht 

Viele von unseren Anmerkungen konnten in einem Telefonat geklärt und im Nachgang in den Zeichnungen entsprechend angepasst werden. EIn paar davon sind aber mal wieder ärgerlich.

Die Säule in der Diele zur Stütze der Galerie möchten wir eigentlich vermeiden. Es wird nun vom Statiker geprüft, ob es andere Möglichkeiten (Abfangung von oben, Kragarm) zur Lösung des Problems gibt. Für den Fall, dass eine Säule unumgänglich ist, haben wir uns eine Ausführung als naturnahen Baumstamm gewünscht. Diese Variante haben wir im Isowood Musterhaus in Wuppertal gesehen...Manko sind die Zusatzkosten, welche von Isowood mit 950 € ebziffert werden.

Musterhaus Wuppertal mit Baumstamm als Stütze

Musterhaus Wuppertal mit BSH Stütze
 

Die Drempeltür soll zusätzlich 190 € inklusive Einbau kosten. Das werden wir dann wohl auch in Eigenleistung machen.

Außerdem haben wir erfahren, dass wir zwei Lüfterpfannen auf dem Dach installieren müssen: eine für einen kleinen Lüfter, der zeitweise zum Luftaustausch auf dem Spitzboden laufen soll, die andere für die Strangentlüftung.

Letztendlich haben wir die Pläne am Donnerstag unterzeichnet zurückgesendet. Für die Klärung der Stütze in der Galerie müssen wir uns noch gedulden.

Als nächstes kommt die zweite Runde der Zeichnungsprüfung für die Elektroinstallation. Voraussichtlich erhalten wir die Zeichnungen in der kommenden Woche.


Mittwoch, 21. Oktober 2020

Finalisierung der Böden

Wir haben Nägel mit Köpfen gemacht und uns bei den Böden endgültig festgelegt. Dabei ist vieles am Ende anders gekommen als gedacht. 

Wir waren in diversen Baumärkten und Fachgeschäften und haben uns online Muster bestellt, um uns Böden anzuschauen. Am schwierigsten war die Entscheidung für einen Vinyl-Boden. Dieser kommt in die Bereiche Küche, Diele und Gäste-WC und soll Schiefer-Optik mit Fugen haben. Diese Kombination ist leider nicht so leicht zu finden. In den letzten Jahren war sie voll im Trend, aber aktuell sind es eher Betonoptiken. Hinzu kommt, dass Felix gerne die Struktur des Schiefer in der Oberfläche wiedergefunden hätte. Da musste er letztendlich leider Abstriche machen, solche Böden gibt es nämlich kaum.

Den Vinyl-Boden und das Laminat (für alle Schlafräume im Obergeschoss sowie die Galerie) haben wir nun letztendlich beim TT-Markt in Altena gekauft. Ein Lob an den Inhaber Markus Keitsch, der verhandlungsbereit war und uns sehr entgegengekommen ist. Wir haben vor Ort zwei Böden gefunden, die uns zusagten. Bei einem war der Preis im Internet deutlich günstiger. Er konnte zwar nicht auf den Preis einsteigen, aber das haben wir auch nicht erwartet. Wenn der Unterschied nicht allzu groß ist sind wir gerne bereit den Einzelhandel vor Ort zu unterstützen.



 

Das Parkett für Wohnen, Essen und Büro haben wir bei der Fa. Mause in Plettenberg gefunden. Hier haben wir einfach mal wieder Glück gehabt, denn wir haben vor Ort festgestellt, dass es ein aktuelles Angebot für einen Boden gibt, der auch ziemlich genau unseren Vorstellungen entspricht. Damit liegen wir hier sogar günstiger als im Baumarkt.

Alle Böden werden wir vorab bezahlen, den Boden von Mause müssen wir selber zwischenlagern, den vom TT-Markt können wir im nächsten Jahr abrufen. Zu den Böden haben wir jeweils direkt die passenden Unterlagen mitgekauft.

Somit haben wir wieder ein Thema abgehakt...sehr gut!