Freitag, 14. Mai 2021

Die Sockelranddämmung und der Sockelputz

Neben den Raffstores wurde ebenfalls relativ spontan in der letzten Woche mit der Sockelranddämmung und dem Sockelputz gestartet. Auch hier erhielten wir die Information einen Tag vorher. Zunächst wurde letzte Woche Donnerstag die Dämmung mit Dickbeschichtung am Sockel angebraucht. Im Anschluss wurde ein Sockelputzgrund mit Armierungsgewebe aufgebracht. So kann der Putz dann wohl theoretisch auch schon bleiben. Da wir den Putz aber farblich angepasst an Fensterrahmen und Raffstores bestellt haben, kommt bei uns noch eine weitere Schicht mit dem farbigen Putz drauf. Die Eimer standenbei uns nun ein paar Wochen bereit. Hätten wir diese nicht extra für die Mitarbeiter von Isowood rausgeholt, wäre die zusätzliche Schicht wahrscheinlich vergessen worden. Da zeigt sich wieder die eher schlechte interne Kommunikation. Die Mitarbeiter wurden scheinbar schlichtweg nicht informiert, in welcher Form genau der Sockelputz bei uns ausgeführt werden soll.


 


Die letzte Schicht wurde bisher noch nicht aufgebracht. Wir halten euch auf dem Laufenden :)

Samstag, 8. Mai 2021

Die Raffstores sind da

Letzten Donnerstag wurden die Raffstores relativ spontan von Monteuren von Isowood installiert. Unser Bauleiter Herr Müller hat uns hierzu einen Tag vorher informiert. Es gab wohl eine Verschiebung, sodass die Monteure kurzfristig eine Lücke im Zeitplan hatten und bei uns vorbeikommen konnten... gut für uns! Leider wurde eine Außenfensterbank dabei beschädigt, diese wird nun von Isowood ersetzt.

Wichtig bei den Raffstores ist, wie schon erwähnt, dass man innen in den Leerdosen die Kabel nicht schon vor Montage kürzt. die Stecker außen müssen noch etwa bis zur Fenstermitte gezogen werden, um dort angeschlossen zu werden. Zum Glück hatte Herr Müller uns diese Information in der Zwischenzeit gegeben. Ansonsten wären die Kabel bei uns sicher lange ab gewesen.

Interessant war, dass die Monteure nicht wussten, dass bei uns erst am Montag der Estrich gemacht wurde und eigentlich erst am Wochenende gelüftet werden soll. Sie ließen (weil sie es nicht besser wissen konnten) die Haustür und die Terrassentür weit offen stehen. Nach einem kurzen Gespräch und dem Hinweis wurde die Haustür geschlossen und die Terrassentür dann möglichst weit angelehnt, das Kabel musste noch durch einen Spalt geführt werden. Vielleicht sehen wir das auch ein bisschen zu "eng"...ich bin aber immer eher der Einstellung sicher ist sicher!


Der Estrich kommt

Am Montag war es dann so weit: Der Estrich sollte kommen!

Und er kam auch ins Haus, es hat alles geklappt. Morgens kam das Subunternehmen von Isowood an. Mit dem Junior-Chef sind wir noch einmal die verschiedenen Estrichhöhen und Übergänge durchgegangen. Dann konnten die drei Mitarbeiter starten. Insgesamt wurden knapp 20 Tonnen Sand und Zement gemischt und ins Haus gepumpt. Der Estrich wird dann mit großen Wasserwaagen glatt gezogen und nochmal nachgeschliffen. Die Treppe wurde angehoben und so konnte der Estrich durchgängig verlegt werden. 

Am Ende fehlte dem Team noch ein wenig Sand. Den haben wir dann aus unseren Reserven beigesteuert...nicht dass es an ein paar Schubkarren Sand scheitert. Jedoch schade, dass die Planung da nicht ein wenig Reserve vorsieht. 

Von Herrn Müller haben wir dann noch den Lüftungsplan erhalten. Die ersten fünf Tage sollte man nicht lüften, dann eine Woche lang einmal am Tag 15 Minuten Stoßlüften. Ab dann dürfen je Etage zwei Fenster auf Kipp bleiben und es wird zusätzlich einmal am Tag Stoßgelüftet. Da wir so oder so jeden Tag am Haus sind, ist das natürlich kein Problem. 

Laut dem ausführenden Unternehmen kann man schon nach einem Tag das Haus wieder betreten. Wir haben uns dann am Mittwochabend mal rein gewagt. Und es war ziemlich heftig, wie feucht und warm es im Haus war. Wir waren ja schon vorgewarnt worden, dass das Wasser innen die Fenster runter läuft...aber das war wirklich beeindruckend. Hoffen wir mal, dass der Rigips das alles verträgt.

Nun kann man auch schon gut sehen, wie hoch nachher tatsächlich die Fenster und Fensterbänke sind. Immer wieder begeistert sind wir von unserem großen Wohnzimmerfenster. Ein kleines bisschen enttäuscht sind wir dabei von den Dachflächenfenstern, die sind relativ hoch. Felix kann wohl gerade noch rausschauen, ich schon nur noch wenn ich mich auf Zehenspitzen stelle. Hier hätten wir uns eine bessere Beratung seitens Isowood gewünscht. In den Planunggesprächen wurde zwar die seitliche Platzierung besprochen, nicht jedoch die Höhe...dies also als Tipp für alle, die noch in der Plaung sind. Macht euch dazu ein paar Gedanken, wie ihr es haben wollt. Wirklich schlimm ist es bei uns nicht, da es sich um Schlafräume handelt und jeder der Räume noch ein zusätzliches Fenster hat. Hätten wir die Wahl gehabt und es gewusst, hätten wir sie aber wahrtscheinlich tiefer platziert.

Samstag, 1. Mai 2021

Garagen-Anlieferung

Am Dienstag war es so weit, unsere Garagen sind geliefert worden. 💪

Nach der Montage des Hauses hätte man meinen können, wir wären entspannt und routiniert was die Montage von Fertigbauelementen angeht. Aber natürlich waren wir auch am Dienstag wieder neugierig und gespannt.

Als wir um 7 Uhr an der Baustelle ankamen, war bereits unser Montageleiter sowie eine der Garagen vor Ort. Wir erfuhren schnell, dass es gegen 8 Uhr losgehen sollte, wenn die zweite Garage eintraf, da diese auf dem speziellen Montagefahrzeug geliefert und zuerst gesetzt werden sollte. Um kurz nach 8 Uhr ging es dann auch direkt los und schneller als gedacht stand die erste Garage. Dann wurde Garage Nummer zwei von dem Anlieferungsfahrzeug auf das Montagefahrzeug umgeladen und ebenfalls an der vorgesehenen Stelle platziert. Die Garagen mussten dann beide nochmal ein paar Zentimeter versetzt werden, da es sonst mit den Schubeisen nicht gepasst hätte, die verhindern sollen, dass die Garagen vom Hang  nach vorne gedrückt werden.




Die Schubeisen waren leider auch nicht ganz akkurat von Fundamentbauer des Garagenherstellers eingesetzt, sodass teilweise noch mit Abstandsplättchen nachgebessert werden musste. Nach der Positionierung mussten noch fehlende Blenden angebracht  sowie die Garagentore kontrolliert und angelernt werden. Um kurz vor zwölf waren alle Arbeiten abgeschlossen. Im Nachtrag wird dann noch das Übergangselement zwischen den Garagen von Kunststoff auf Aluminium gewechselt, das wurde leider falsch angeliefert.

Auf uns wartet jetzt quasi die zweite kleine Baustelle. Wir müssen noch die Elektroinstallation der Garage durchführen. Die Kabel liegen bereist bis unter die Garage und wir müssen diese noch durch den Boden der Garage führen und in der Garage die Verkabelung fertig machen. Außerdem werden wir noch eine Drainage legen und zusätzlich zur Weißabdichtung noch einen Bitumendichtanstrich und eine Dämmung vornehmen. Dann können wir die Erde um die Garage wieder anfüllen. Also genug zu tun übers Wochenende und danach, wo es doch jetzt im Haus gerade nicht so viel zu tun gibt :)



Vorbereitungen für den Estrich

Die Vorbereitungen für den Estrich werden bei uns komplett durch Isowood bzw. von Isowood beauftragten Unternehmen durchgeführt. Auf der einen Seite ist das die Erstellung der Dämmung zwischen und auf den Elektroleitungen. Zum Anderen muss die Fußbodenheizung gelegt werden.

Ersteres sollte eigentlich laut Aussage unseres Bauleiters Herrn Müller schon am Freitag, dem 23.04. starten, da wir eine Kiesschüttung zur Trittschalldämmung im Obergeschoss über der Holzbalkendecke bekommen. Das ausführende Unternehmen ließ sich jedoch das erste Mal am Montagabend auf der Baustelle sehen, um Material abzuladen. Unser Bauleiter war vom Unternehmen nicht über die Planänderung und zeitliche Verschiebung informiert worden. Es sollte aber wohl trotzdem noch alles zeitlich passen, sodass am Freitag oder Samstag der Estrich kommen kann. Plan war nun Dienstag bis Donnerstag die Dämmung zu erstellen und Donnerstag und Freitag die Fußbodenheizung zu legen, sodass Samstag der Estrich kommen kann.

Nachdem am Dienstag gegen 9 Uhr die Arbeiten etwas chaotisch starteten (das ausführende Unternehmen fragte uns wo der Kies für die Kiesschüttung sei, wobei das Material von ihnen selber gestellt werden muss...), war nachmittags bereits das Obergeschoss und ein Teil des Erdgeschosses fertiggestellt. Im Gespräch beschwerten sich die ausführenden Mitarbeiter über unsere Kabelführung und die vielen Wellrohre und Leitungen. Damit wäre eine Verlegung der Dämmung nach Standard nicht möglich und es müsse ggf. auf Sondermaterialien und Verfahren zurückgegriffen werden. Wir konnten dazu nur sagen, dass die Verlegung in dieser Art mit unserem Bauleiter abgestimmt war. Er wusste darüber Bescheid und hätte uns darauf hinweisen müssen, wenn die Verlegung in der Form nicht möglich ist.


Am Mittwoch ließ sich das Team für Dämmung und Estrich nicht blicken. Wir fragten mal vorsichtig bei unserem Bauleiter nach, ob der Estrich denn überhaupt am Samstag gemacht werden könne, schließlich ist da 1.Mai und somit Feiertag. Das war ihm bis dato gar nicht aufgefallen. Er wollte das mit dem ausführenden Unternehmen besprechen.

Donnerstag kam dann morgens eine Lieferung Sand und der Monteur für die Fußbodenheizung war da. Er erklärte, dass er schon mal das Obergeschoss fertig machen würde. Gegen 11 Uhr tauchte dann auch wieder der Trupp für die Dämmung auf und schloss die Arbeiten bis 14 Uhr im Erdgeschoss ab. 




Wir erfuhren dann auch, dass das Unternehmen die Arbeiten am Samstag bei der Stadt genehmigen lassen wollte (auf unsere Nachfrage hin). Jedoch sei da keine Chance für eine Genehmigung gewesen. Laut Heizungsmonteur hätten am Donnerstag noch alle Arbeiten abgeschlossen werden können, sodass ggf. am Freitag der Estrich hätte kommen können. Das passte dem Unternehmen für Dämmung und Estrich aber leider nicht in den Zeitplan.

Also kommt unser Estrich am Montag – ein furchtbares hin und her und eine unnötige Zeit-Verschiebung. Da fragen wir uns was passiert wäre, wenn wir nicht nach dem Feiertag gefragt hätten...

Wir hoffen jetzt, dass die Arbeiten für die Hausanschlüsse trotzdem ohne Verzögerung starten können. Schließlich ist der Termin ab Mitte nächster Woche bereits mit Stadtwerken und Stromversorger sowie Tiefbauer abgestimmt und schon eine Straßensperrung beantragt.

Am Freitag wurde dann noch die Fußbodenheizung im Erdgeschoss verlegt.

Insgesamt kann man sagen, dass wir mit dem Sanitärbetrieb sehr zufrieden sind, bereits die Sanitär-Rohinstallation hat gut geklappt, genauso wie jetzt die Verlegung der Fußbodenheizung. Alles ging flott und uns wurden jegliche Fragensofort und sehr freundlich beantwortet.

Mit dem ausführenden Unternehmen für die Dämmung und den Estrich sind wir nicht zufrieden. Die zeitlichen Absprachen mit unserem Bauleiter wurden nicht eingehalten, es war nicht immer das benötigte Material vor Ort, bei Fragen waren die Erklärungen nicht immer ganz nachvollziehbar und auch sprachlich je nach Mitarbeiter nicht unbedingt gut verständlich. Zusätzlich wurde bei der Restentleerung der Geräte Kunststoff-Dämmmaterial einfach bei uns auf dem Grundstück hinterlassen und nur auf Nachfrage mehr schlecht als recht nachträglich entfernt. Ein Bauabfallcontainer steht die ganze Zeit am Grundstück.Die Mitarbeiter verteilten zusätzlich ihre Zigarettenstummel ums Haus. Wir sind gespannt, wie es am Montag weiter geht.